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Bericht / 04.2000
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Sail 2000 Bremerhaven
von Adolf Wilsrecht

br-00-02-b01.gif Mit sechs auf dem Campingplatz und vier in Privatquartier untergebrachten Teilnehmern war die “Mini-Sail”-Gilde auf der diesjährigen “Sail 2000” mit etwa 15 Modellen vertreten. Bei überwiegend schönem Wetter verlebten wir interessante Tage. Bereits am Mittwoch wurden die Modelle angeliefert und im bereitgestellten Container sicher untergebracht.

Der Bremerhavener Modellbauer Horst (Nachname leider nicht bekannt) organisierte am Donnerstag eine Besichtigung des Containerterminal 1, mit einem Werksomnibus fuhren wir gut eine Stunde durch die ganze Anlage und konnten u.a. die Verladearbeiten mit den riesigen Kränen und den Containertransportmaschinen erleben.

Dazu bekamen wir alle Informationen, Zahlen, Daten, sowie viele Interna im Umfeld der gesamten Hafenanlagen im Zusammenhang mit der Verladung von Waren, sowie der Unmenge von Exportfahrzeugen deutscher Autohersteller. An dieser Stelle nochmals ein großes “Dankeschön” an Horst. Zum Abschluß ging es dann noch in ein typisches, maritim eingerichtetes Hafenlokal.

Ab 13 Uhr kamen dann die Modelle zur Vorführung in die beiden Becken (die sich leider als zu klein erwiesen). Nach einem geglückten Versuch wichen wir dann in das Hafenbecken aus und segelten an den folgenden Tagen an der Steuerbordseite der “Seuten Deern” zur Freude der zahlreichen Zuschauer.

Die Taufrede hielt der Eigner des großen Originals, welches gleich neben unserem Standort vertäut lag. Der Shantychor aus Wunstort brachte zur Freude der vielen Zuschauer eine festliche Note in das Geschehen.

Der Samstag begann mit einer Fahrt Weser abwärts mit der Senatsbarkasse, die etwa eineinhalb Stunden dauerte. Leider konnten wir nicht wie 1995 durch die Häfen fahren. Wer mit Kamera und Videokamera die in den Häfen liegenden Windjammer aufnehmen wollte, tat gut daran, das am Donnerstag und Freitag zu tun, denn Samstag und Sonntag wurde man von den Menschenmassen erdrückt.

br-00-02-b02.gif Der Sonntag begann mit Vorführungen, die aber wegen starker Windböen bis zur Stärke 6-7 die Modelle nicht mehr beherrschbar machten. Gerhard Tetens Modell wurde stark beschädigt, der Gott der Winde war leider an diesem Tag nicht nur gegen uns, die Windjammerparade zum Abschluß der “Sail 2000” mußte auch gegen den starken Nordwind ohne große Besegelung mit Hilfe der Maschine stattfinden, was der Begeisterung der Zuschauer aber keinen Abbruch tat.

Für Sonntag war in den Programmankündigungen und anderen Medien bei den Mini-Sailern eine Prämierung angekündigt, doch das erwies sich lediglich als eine Danksagung des Veranstalters an die Modellskipper und die Organisatoren. Eine gewisse Enttäuschung bei den Teilnehmern und Zuschauern war nicht zu übersehen.

Vielleicht sollte man in Zukunft den Veranstalter darauf hinweisen. Nachdem das Mini-Sail-Zelt Treffpunkt vieler angereister Kollegen war, verabredeten wir spontan ein Treffen, zu dem sich dann abends 25 Personen zu einer vergnüglichen Runde einfanden. Der Tenor bei den Mini-Sailern; zur Sail 2005 sind wir wieder dabei, doch es wäre zu wünschen, dass noch mehr Modell-Skipper den Weg nach Bremerhaven finden.


Mast- und Schotbruch
Adolf Wilsrecht

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